LP architektur
Bezirksbauernkammer Hallein
best architects 26
Büro- & Verwaltungsbauten
Ort
Hallein, Österreich
Studio
Foto
Markus Rohrbacher
Beschreibung
Das neue Gebäude der Landwirtschaftskammer fügt sich in das
heterogene städtische Umfeld Halleins selbstbewusst ein. Der in Holzbauweise
konstruierte Solitär mit begrünter Fassade steht nicht nur im Einklang mit den
Merkmalen der bäuerlichen Interessenvertretung, sondern generiert daraus seine
Identität und behauptet sich so im urbanen Umfeld. Darüber hinaus steht die
Gestaltung des Gebäudes für zukunftsorientierte Werte im Bauen. Über einen
Vorplatz betritt man das Gebäude und gelangt in ein Foyer, welches mit
zentralem Erschließungskern in öffentliche und halböffentliche Funktionen überleitet.
Von hier aus gelangt man direkt in die Büros der Landwirtschaftskammer und des
Maschinenrings sowie in den Veranstaltungssaal und in die Wohnung. Sämtliche
Räume öffnen sich dabei direkt auf die vorgelagerten gedeckten
Terrassenbereiche (Veranda), die nicht nur räumliche Erweiterungen mit hoher
Aufenthaltsqualität sind, sondern auch attraktive Blickbeziehungen ins Umfeld
bieten. Dem Entwurf liegt das Konstruktionsprinzip eines Holzskelettbaus zugrunde.
Die Besonderheit liegt dabei in der Einfachheit der Konstruktion. Stützen,
Träger und Deckenscheiben bilden ein konstruktiv logisches und visuell
nachvollziehbares Tragkonzept. Dieses Prinzip gilt auch für die vorgelagerte
Veranda. Sie dient als konstruktiver Holzschutz und prägt mit einer vertikalen
Fassadenbegrünung zur natürlichen Beschattung der Innenräume das
unverwechselbare Erscheinungsbild des Gebäudes nach außen.

