Blättler Dafflon Architekten
Wohnüberbauung Eichwaldstrasse
best architects 26
Wohnungsbau/Mehrfamilienhäuser
Ort
Luzern, Schweiz
Studio
Foto
Joël Tettamanti
Beschreibung
Die Eichwaldstrasse liegt an der Grenze zwischen dem dichten
Stadtkörper der Stadt Luzern und der Allmend mit dem Kasernenareal. Somit
profitiert der Ort von seiner Nähe sowohl zum Zentrum als auch zum angrenzenden
Naherholungsgebiet und zur Landschaft, die von der Kulisse des Pilatusmassivs
geprägt ist. Die neue Siedlung besteht aus zwei Häusern, die parallel
zueinander stehen und dazwischen einen Platz aufspannen, in dessen Mitte das
1711 erbaute Salzmagazin steht, das dem Ort seine unnachahmliche Identität
verleiht. Im Erdgeschoss bilden die neuen Häuser jeweils Galerien aus, die
zusammen mit dem grossen auskragenden Vordach des Salzmagazins den Platz
erweitern und zugleich als Erschliessung für die öffentlichen Gewerberäume im
Erdgeschoss sowie die Wohnungen im Hochparterre und den Obergeschossen dienen. Im
Erdgeschoss des Salzmagazins, am Eingang der Siedlung, befindet sich ein Café,
welches den Platz zusätzlich belebt und sich zu einem neuen Quartierstreffpunkt
entwickelt hat. Im hinteren Teil des Salzmagazins, dem ehemaligen Pferdestall,
liegt ein grosser Velokeller, der den motorlosen Fahrzeugen der ersten
autofreien Siedlung der Stadt Luzern Platz bietet. Die Wohnungen befinden sich
ausschliesslich in den Neubauten und bieten mit ihren vielfältigen Typologien
und Grössen einer durchmischten Bewohnerschaft ein neues Zuhause. Mit der
Ausrichtung gegen Süden profitieren alle Wohnungen von einer guten Belichtung
und dem Ausblick über die Allmend zum dahinterliegenden Pilatus.

