ARGE HAGMANNAREAL / weberbrunner architekten / soppelsa architekten: Hagmannareal Winterthur - best architects 19 in gold
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ARGE HAGMANNAREAL / weberbrunner architekten / soppelsa architekten

Hagmannareal Winterthur

best architects 19 in gold

Wohnungsbau/Mehrfamilienhäuser

Ort

Winterthur / Schweiz

Foto

Georg Aerni

Beschreibung

Das seit Jahrzehnten im Besitz der Familie Hagmann befindliche Areal beim Bahnhof Winterthur-Seen ist durch seine markante Topografie geprägt. Es kann in drei Bereiche unterteilt werden: einen höher liegenden Teil im Südosten, einen nach Nordwesten hin abfallenden Hang und einen tiefer liegenden Bereich an der Grundstrasse. Der Verwurzelung der Bauherrschaft mit dem Ort wurde von den Planern dadurch Rechnung getragen, dass sowohl die Identität als auch die Grundqualitäten des Ortes nach dem Neubau erhalten blieben. Das wurde durch eine Beschränkung der Volumen auf die Bereiche ober- und unterhalb des Hanges erreicht. So kann der Hang selbst der neuen Siedlung als grosszügiger Aussenraum dienen. Ausserdem wurde das bestehende Gewerbehaus in das neue Wohnhausprojekt integriert. Eine Gemeinschaftspraxis im Neubau ergänzt das Ensemble, wodurch ein lebendiger Wohn- und Arbeitsort mit spannendem Nutzungsmix entstanden ist.


»Der Beitrag zeigt exemplarisch, wie Siedlungsverdichtung positive Impulse auf einen dörflichen Kontext haben kann. Vorgefundene räumliche Qualitäten wurden gestärkt, bestehende gewerbliche Bauten einbezogen sowie Arbeits-plätze und Angebote zur gemeinschaftlichen Nutzung geschaffen. Mit präzisen architektonischen Mitteln wird eine dem Kontext angemessene Maßstäblichkeit geschaffen.«

(Jury Statement)

lageplan
1./2. obergeschoss

In der ersten Etappe wurden 50 Mietwohnungen auf dem Baufeld an der Arbergstrasse realisiert. Mit seinem Innenhof schafft der Baukörper einen halböffentlichen Begegnungsraum, der einen Kontrast zu den privaten Aussenräumen bildet. Die Verandaschicht der Hoffassade dient als Filter zwischen Hof und Wohnräumen. Durch seine Höhenstaffelung reagiert das Gebäude auf die Topografie, die unterschiedlichen Nachbarschaften und die Schallemissionen der SBB. Das Wohngebäude erfüllt die Richtlinien des SIA-Effizienzpfades (2000W-Gesellschaft) und wurde als Holz-/ Beton-Hybridkonstruktion ausgeführt.

querschnitt
querschnitt
ansicht süd
ansicht west

weberbrunner architekten

»Auch wir können nur Fragmente setzen, aber wir versuchen diese Tatsache nicht zum Stil zu erheben. Unsere Architektur ist nicht eine der gebauten Bilder, sondern die Suche nach prägnanten Strukturen welche offen sind für die Bilder des Gebrauchs. Wir sind fasziniert von der Direktheit des pragmatischen Handelns und versuchen in unseren Projekten dieselbe kompromisslose Zielsetzung zu verfolgen. Es ist nicht die Einfachheit die sich selbst genügt, vielmehr interessiert uns die Einfachheit des Unmittelbaren.«

team weberbrunner architekten
büro weberbrunner architekten
büro weberbrunner architekten

soppelsa architekten

»Das Verhältnis von Raum zu Programm steht bei unseren Arbeiten jeweils im Vordergrund. Die Beschaffenheit des Raumes, geprägt durch die Materialisierung, die Proportionen und die Lichtführung, bildet dabei einen wichtigen Bestandteil. So sollen kraftvolle Räume entstehen, die eine eigene Atmosphäre besitzen.«

mario und nino soppelsa

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