Silvia Gmür Reto Gmür Architekten

Wohnhaus Müller

Prämierung

best architects 11

Kategorie

Wohnungsbau

Ort

Basel

Foto

Margherita Spiluttini | Wien

Website

www.gmuerarch.ch

Die Architektonische Ordnung: Der Teil und das Ganze, Dualität und Komplementarität, Mathematik und Harmonie, Regel und Freiheit. 

Durch eine aussenliegende Tragstruktur werden freie Grundrisse erreicht; als Resultat entsteht ein stützenfreier Raum, der verschiedene Wohntypen von Studio-Wohnung über 3 1/2 Zimmer- und Atelierwohnungen bis zur 5 Zimmer Duplexwohnung erlaubt. 

Die tiefe Strukturschicht bildet gegen die Strasse einen halbprivaten Raum, der das Gebäude als Wohnhaus charakterisiert. Gegen den Hof haben alle Wohnungen grosse Balkone.  

 

 

Der Ausdruck einer zweiteiligen architektonischen Ordnung entspringt der Beobachtung, dass der Horizont die Teilung zwischen Erde und Himmel ausdrückt und dass die resultierende Zweiteilung auch als architektonische Ordnung übernommen werden kann. Der Horizont wird im mittleren, strukturfreien Geschoss als Folge der Fünfgeschossigkeit des Baukörpers ausgedrückt. Die Oberen Geschosse werden durch den doppelgeschossigen Träger auf die seitlichen Querwände abgetragen. Der Fassadenrhythmus folgt der musikalischen Harmonienlehre; die Verhältnisse der Quinte und die des Komplementärintervalls der Quarte bestimmen die Fassade. 

1/1