HHF architekten + Ai Weiwei

Artfarm

Prämierung

best architects 10 gold

Kategorie

sonstige Bauten

Ort

New York

Foto

Iwan Baan

Website

www.hhf.ch

Die an einer Hangkante stehende Villa sollte um ein Kunstdepot ergänzt werden – Galerie und Lager zugleich. Das Volumen musste möglichst gross und doch kostengünstig ausfallen, daher verwendeten die Architekten vorfabrizierte Elemente aus Stahl, wie sie in den USA für landwirtschaftliche Gebäude benutzt werden. Die über einem Betonsockel errichtete „Artfarm“ besteht aus drei durch kurze Zwischenstücke miteinander verbundenen Hütten aus Stahlwellblech, bei denen die Wände über ein gekurvtes Verbindungselement in das Satteldach übergehen.  

Mit 370 Quadratmetern wirkt der knapp sechs Meter hohe Baukörper überaus grosszügig, und das, obwohl lediglich drei kleine, nach Norden orientierte Fenster in der Höhe eine direkte Sichtbeziehung nach aussen ermöglichen. Der tiefer gelegene Teil dient als Showroom, der obere als Depot, während der kleinere Mittelteil separate Räume für ein Büro und einen intimeren Präsentationsbereich beherbergt. Betonrampen entlang der Mittelachse verbinden alle Bereiche. Die Hülle wurde mit Isolationsmaterial gedämmt und mit einer weissen PVC-Folie verkleidet. Sie reduziert nicht nur die Kosten für Heizung und Kühlung auf ein Minimum, sie isoliert das Gebäude auch akustisch. Ein wesentlicher Faktor für einen Ort der hohen Konzentration.  

 

1/1