Ernst Giselbrecht + Partner

Biokatalyse TU Graz

Prämierung

best architects 07

Kategorie

Büro & Verwaltungsbauten

Ort

Biokatalyse TU Graz

Foto

Paul Ott

Website

www.giselbrecht.at

Der wesentliche städtebauliche Grundgedanke des Projektes ist es, mit diesem Neubau eine architektonische Neuordnung der umliegenden Gebäude und des Areals durchzuführen. Die Biokatalyse ist „städtebaulicher Schwerpunkt“ im Gelände der Technischen Universität und nimmt in ihrer klaren architektonischen Ausformulierung die Funktion als neuordnende Intervention wahr. Dieser architektonische und städtebauliche Entwurfsgedanke wird durch die Grünraumplanung unterstützt. Die Gestaltung des Gebäudes soll den Laborcharakter und gleichzeitig die „Neue Sparsamkeit“ als Architekturthema aufzeigen.  

Die freigespielten Eingangsbereiche zeigen zusammen mit dem Erdgeschoss das funktionelle und architektonische Zusammenspiel mit den bestehenden Gebäuden Biochemie und Chemie. Die Südseite wird mit Verglasungen und einem vorgesetzten Sonnenschutz mit Faltelementen realisiert, auf der Nordseite gibt es Fensterbänder, welche die Fassade strukturieren. Die Farbigkeit und Struktur der vorgesetzten Faltelemente aus perforiertem Alublech zeigt als dynamisches Fassadenelement symbolhaft die fortwährende Neupositionierung der aktuellen Forschung. Die Veränderbarkeit der Fassadenflächen und die Farbigkeit zeigen das spielerische Element und definieren die Fassade immer wieder neu. Die äußere Farbigkeit wird im Inneren des Gebäudes fortgesetzt durch farbige Boxen, welche die Sanitär- und Nebenräume beinhalten und mit ihrer Farbe die gewünschte Identität der einzelnen Forschungsplattformen kennzeichnen. 

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