Marques AG | Daniele Marques

Drei Terrassenhäuser, Luzern

Prämierung

best architects 13

Kategorie

Wohnungsbau

Ort

Luzern

Foto

Ruedi Walti

Website

www.marques.ch

Das Grundstück ist die letzte bebaubare Parzelle vor Beginn der Landwirtschaftszone. Es befindet sich in starker Hanglage und steigt von der Strasse nach Norden an. Im Westen wird es vom angrenzenden Wohnquartier, im Norden von Mischwald, im Osten und Süden von Wiesen und Weinbergen begrenzt. Die Neubauten sind übereinander versetzt angeordnete Gebäude, wobei das unterste die Einstellhalle bildet. Somit ist allen NutzerInnen der einzelnen Einfamilienhäusern Privatsphäre und ein Aussichtspanorama auf Vierwaldstättersee und die Bergwelt gewährt. Die Erschliessung in die Einstellhalle erfolgt für Autos von der Strasse her. 

Die allgemeine Erschliessung erfolgt per pedes über Freitreppen entlang der Ostfassade. Brüstungen begleiten die Treppenanlagen und fungieren sowohl als Geländer als auch als Sichtbarriere gegen die einzelnen Gebäude und Terrassen. Alle drei Häuser kennzeichnen ähnliche Merkmale wie das Hineinsetzen der Gebäude in das Terrain, die nach Südost orientierten Wohn- und Schlafräume mit grossen Verglasungen und die vorgelagerten grosszügigen Terrassen, die begrünt werden können. Die Gebäude wurden in Massivbauweise erstellt. Die sichtbaren Bereiche sind in hell eingefärbtem Beton mit vertikaler Bretterschalung ausgeführt. Raumhohe Fensterflächen in den Wohn- und Schlafbereichen ermöglichen den Ausblick in die Landschaft. Im Bereich der Aussenraumgestaltung versucht das Projekt sensibel auf die natürlichen Gegebenheiten einzugehen. Die Freitreppenanlage im Osten ist in der Neigung dem des natürlich gewachsenen Terrains angepasst. Die Begrünung der Terrassen kann quasi als „Landrückgabe an Mutter Natur“ verstanden werden. 

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