EM2N | MATHIAS MÜLLER | DANIEL NIGGLI ARCHITEKTEN

Umnutzung Rosenberg

Prämierung

best architects 11

Kategorie

Wohnungsbau

Ort

Winterthur

Foto

Roger Frei | Zürich

Website

www.em2n.ch

Die Hallenhäuser am Bettenplatz besetzen mit ihrer speziellen Typologie eine Nische im Markt für Eigentumswohnungen. Die Umnutzung im Winterthurer Rosenbergquartier ist das erste Projekt von DN2M, der Projektentwicklungstochter von EM2N. 

Ein im Jahr 1961 erstellter Supermarkt wurde komplett umgewertet und zu fünf architektonisch anspruchsvollen Hallenhäusern umgebaut. Die ursprüngliche Kubatur des Supermarkts wurde beibehalten und um ein Attikageschoss erweitert. Aus dem ehemaligen Verkaufsraum mit seiner Raumhöhe von vier Metern entstanden die Küchen-, Ess- und Wohnbereiche der fünf Hauseinheiten. Rund um die Wohnhallen entwickelt sich ein komplexes Raumgefüge mit Splitlevelniveau und individuellem Zugang zum Dach. 

Jedes Hallenhaus verfügt über einen eigenen Eingang. Das Hauptgeschoss öffnet sich zu einem eigenen, durch umlaufende Bepflanzung blickgeschützten Gartenanteil mit Terrassensitzplatz. Im neuen Attikageschoss verfügen alle Häuser über eine private Dachterrasse mit direktem Zugang, teilweise zusätzlich Zimmer mit Panoramablick über das Rosenbergquartier. Die gesamte Gebäudehülle wurde thermisch saniert. Alle Käufer entschieden sich für eine kontrollierte Lüftung, wodurch die einzelnen Wohneinheiten den Minergiestandard erreichen. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Erdsonden und eine zentrale Wärmepumpe und wird via Fussbodenheizung verteilt. Die bestehende Bausubstanz blieb im Wesentlichen erhalten.  

Stellenweise wurden neue Zwischengeschosse eingezogen und die Fassade wurden mit neuen Fensteröffnungen versehen. Das Attikageschoss wurde in Holztafelbauweise aufgestockt. 

Die unterschiedliche Ausrichtung der Häuser verleiht durch die tageszeitlich wechselnde Lichtstimmungen jedem Haus einen ganz individuellen Charakter. Wohnungsinterne Sichtbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Geschossen erzeugen eine einzigartige Wohnsituation. Es entstehen fünf grosszügige, lichtdurchflutete Wohnlandschaften. 

 

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