trint + kreuder d.n.a / Bertholon Reynier Seher

Seiler Höfe

Prämierung

best architects 09

Kategorie

Büro & Verwaltung

Ort

Köln

Foto

Gottfried Eggerbauer

Website

www.dna-ex.com

Die Hallen im Westen der „Seilerei“ sind der letzte große Baustein der Revitalisierung des Industriegebiets „Nördliche Schanzenstraße“ Köln-Mülheim. Auf einer Grundfläche von 12.800 m² entstehen hier kleinteilige Büro-, Studio- und Lagerflächen. Nach Ende der Seilfertigung Ende der 80er Jahren wurde die Seilerei selbst Mitte 2003 als Bürogebäude für ca. 600 EDV-Arbeitsplätze des Bayer-Konzerns umgenutzt. Um auch für den Hallenkomplex mit einer Gebäudetiefe von mehr als 65 m wieder eine langfristige Nutzung zu ermöglichen, wurde entlang der Rückfassade der Seilerei eine interne Straße eingefügt, die geprägt ist durch partielle Überdachungen der historischen Konstruktionen.  

Eingeschnittene Höfe dienen der Erschließung und privater Rückzugsmöglichkeit. > Konzept > Bestimmendes Entwurfsmotiv ist die Nutzung und Ergänzung von bestehenden industriellen Strukturen und Materialien, sowie ihre Weiterentwicklung in ein monochromes Farbspektrum. Gebäude A+B, die Beletage am südlichen Kopf des Hallenkomplexes, prägen mit ihrem Fensterband das Bild der Schanzenstrasse. Das gebäudeumfassende, boden- und deckengleiche Fensterband, gibt den Blick auf die roten Ziegelfassaden der umliegenden Bauten frei. 4 hochgelegene Innenhöfe erschließen bis 200 m² teilbare Büroeinheiten. Gebäude C+D, die Schmuckstücke des Hallenkomplexes sind geprägt durch ein filigranes, stählernes Dachtragwerk, welches als imagebildendes Motiv durch die Architektur der Hallenteile in Szene gesetzt wird.  

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